IPA Merzig, Brot backen wie in der Antike

29.06.2017 / 18:00 Uhr : Brot backen wie in der Antike 

Brot, Brötchen und andere Backwaren werden heute wie selbstverständlich in einer sehr großen Vielfalt angeboten. Kaum jemand macht sich Gedanken wie das Brot in die Regale kommt.

 

Die Villa Borg bietet eine Veranstaltung an, bei der das Backen wie in der Antike den Teilnehmern nahe gebracht wird. Also zurück zu den Anfängen und jeder kann sich einen Einblick in die Handwerkskunst des Brotbackens verschaffen. Angeregt von einem Bericht im Regionalprogramm des SR wurde die Veranstaltung ins IPA-Angebot aufgenommen und ausgeschrieben. Es fanden sich auch direkt Interessenten und so trafen wir uns in der römischen Villa in Borg.

 

Heiner Thul, der uns gekonnt durch den Herstellungsprozess vom Getreide zum fertigen Brot führte, hatte die Öfen schon vorgeheizt. Getreide mahlen und den Teig ansetzen stand am Anfang. Dann konnte sich jeder entfalten und den Teig für sein ganz persönliches Brot (Brötchen) formen. Das Teigkneten und die weitere Bearbeitung gar nicht so einfach ist, merkten die Teilnehmer sehr schnell. Was Handarbeit ist, zeigte uns unser IPA Freund Bertram, unser „Bäckermeister“, als er das Teigkneten auf Handbetrieb umstellte. Er konnte uns zeigen, was er in der väterlichen Backstube gelernt hatte - und er kann es wirklich gut. Sein Brötchenrad und seine Zöpfe kamen sehr gut an; eigentlich kein Buch mit sieben Siegeln, man muss sich nur ran trauen und ein wenig üben. Unser Landesgruppenleiter Christian Schmitt, der mit seiner Frau Anette an der Veranstaltung teilnahm, zeigte ungeahnte gestalterische Fähigkeiten. 

Brötchen 1 zeigte die Saarschleife, Nr. 2 den Schriftzug IPA und Nr. 3 MZG.

Heiner überraschte uns noch mit ein paar „besonderen Brotsorten“, die nach alten Rezepten in der Pfanne gebacken wurden. Nach gut zwei Stunden konnten wir unsere Werke betrachten. Die Ergebnisse konnten sich durchaus sehen lassen. Heiner hatte noch einen kleinen Umtrunk organisiert mit dem wir die Veranstaltung beendeten. Zuvor bedankte sich Gerhard Schneider bei Heiner Thul und überreichte einem guten Tropfen von der saarländischen Mosel.

Fazit:

Wir hatten eine tolle und kurzweilige Veranstaltung und konnten dabei noch etwas Neues lernen.

Für diejenigen, die nicht dabei waren: ihr habt etwas verpasst.